Zunächst möchte ich Ihnen einen kurzen Eindruck vermitteln, was spirituelles
Heilen bedeutet und beinhaltet.
Spirituelles Heilen basiert auf der Annahme, die für mich ein
Wissen ist, dass sowohl der physische Kosmos als auch die geistig seelischen
Universen und alles, was in ihnen existiert, als Grundlage die göttlich
universelle Schöpferkraft haben und von dieser permanent beeinflusst und am
Leben gehalten werden. Alles, was ist, wird als in gewisser Hinsicht beseelt
gesehen. Sei es nun jedes Wesen, sei es nun diese Erde als Planet und auch jede
andere Kreierung Gottes, die in diesem Universum existiert.
All dieses wird
zusammen gehalten,
beeinflusst und belebt durch
die sieben urgeschaffenen großen
Geister, Gottes der allumfassenden
aus Urkraft, die da eben die Gedanken
in Gott und die aus ihnen hervorgehenden
Ideen sind.
Unter der mystischen Zahl Sieben wird
verstanden das vollkommen ursprünglich
Göttliche und Gottähnliche in jedem
von Ihm ausgehenden Gedanken
und in jeder von Ihm gefassten
und wie aus sich
hinausgestellten
Idee.
Unter der mystischen Zahl Sieben wird verstanden das vollkommen
ursprünglich Göttliche und Gottähnliche in jedem von Ihm ausgehenden Gedanken
und in jeder von Ihm gefassten und wie aus sich hinausgestellten Idee.
Das Erste
in Gott ist die Liebe.
Ohne sie wäre kein Ding möglich.
Das Zweite ist die Weisheit. Sie ist
das aus der Liebe hervorgehende Licht. Je empfänglicher ein Wesen für das Licht
ist, desto entfalteter, entschiedener und schöner wird seine Form sein.
Das Dritte ist der wirksame Wille
Gottes, der aus der Liebe und dem Licht hervorgeht. Durch ihn werden Seine
Gedanken ins Werk gesetzt, bekommen eine Realität.
Das vierte heißt die Ordnung,
hervorgehend aus den ersten Dreien, ohne die kein Wesen irgendeine bleibende und
stetige Form und somit auch nie einen bestimmten Zweck haben kann.
Der fünfte Geist aus Gott heißt der
göttliche Ernst, ohne den kein Ding als etwas Bestehendes möglich wäre.
Alles wäre zwar wohlgeordnet anzusehen, aber weil in dem sie hervorbringenden
Grunde kein Ernst waltet, so sind sie nichts als leere und höchst vergängliche
Gebilde, die unmöglich einen Bestand haben können.
Der sechste Geist in Gott ist die
Geduld, ohne die sich
alles überstürzen würde. Sie ist die Mutter der ewigen, unwandelbaren
Barmherzigkeit Gottes, die alles mit der Zeit ins Gleichgewicht bringt und
bringen muss.
Der siebte Geist aus und in Gott ist die
Barmherzigkeit,
auch die Sanftmut genannt. Sie ordnet die anderen Geister und bewirkt die
rechtzeitige Reife einer Welt und alles auf ihr Geschaffenes.
Alles Erschaffene
aus den sieben Geistern
Gottes entspricht in allem
und
jedem diesen sieben
Geistern Gottes und
birgt sie in sich.
Leider gibt es nur sehr wenige Menschen, die alle sieben Geister
in sich zur vollen und gleichen Tätigkeit bringen und dadurch wahrhaft Gott und
seinen Engeln gleich werden.
Erst die volle Harmonie,
erst das vollkommene Wirken aller
sieben Aspekte bedeutet völlige Gesundheit
auf allen Ebenen der menschlichen Existenz.
Krankheiten werden also als eine Störung in einem solchen
komplexen von Gottes Bewusstsein gesteuerten Regulationssystems gesehen und sind
nicht nur eine Funktionsuntüchtigkeit einer Körpermaschine, eines
biochemisch-mechanischen Apparates.
Krankheiten sind also
etwas sehr
Komplexes, sind Störungen in der
Dreieinigkeit von Körper,
Seele und Geist.
Geistiges Heilen setzt also da an, wo der Mensch in seiner
Spiritualität betroffen ist, da, wo Ungleichgewicht, Nichtwissen, Ignoranz und
Hochmut vorherrschen, da, wo die Regulation nicht in der Balance ist, da, wo die
Selbstheilungskräfte aktiviert und gestärkt werden müssen, da, wo Bewusstheit
erfahrbar gemacht werden kann.
Somit sieht ein Heiler einen Menschen immer als eine Ganzheit,
der dem Hilfesuchenden bei der Wahrnehmung seiner eigenen Möglichkeiten mit Rat
und Tat zur Seite steht, ihn zu eigenverantwortlichem Handeln und Denken anregt,
ihn ermutigt und ihn so weit er kann unterstützt in dessen Möglichkeiten.
Spirituelle Heilbehandlungen können somit jede Art von
Erkrankung, jede Art von Disharmonie und Störungen mithilfe des Handauflegens,
durch gemeinsame Meditationen, Gebete und Gespräche und vielen anderen
spirituellen Heilweisen durchaus zum Positiven wenden und oft zu vollständiger
Heilung hinführen.
Heilung
geschieht
immer durch
gemeinsame Interaktionen von Gottes
Kraft, Heiler und Heilsuchendem.
Das universelle und somit göttliche Bewusstsein soll im
Hilfesuchenden lebendig und fühlbar und Selbstheilungskräfte dadurch aktiviert
werden. Heiler sind also Impulsgeber, Mittler, Überträger von heilenden Energien
und Informationen, beseelt durch Barmherzigkeit und Liebe Gottes, ohne die seine
Handlungen kein Fundament hätten.
Wer also von der Seele her, vom Geist, Heilung erlangen möchte,
nicht nur auf Heilung seines Körpers bedacht ist und Belastungen in der Seele
belassen möchte, der sollte anfangen umzudenken, sollte sich bemühen statt
negativ gefärbter Gedanken, Gedanken der Freude, des Friedens, der Sanftheit,
des Mitgefühls, der Zuversicht, der Gesundheit der Freundschaft und der Liebe zu
denken, damit eine Tiefenheilung vonstatten gehen kann, sodass der Körper sich
für die Selbstheilung durch den Geist vorbereiten kann, eine Heilung, die ein
erkranktes Organ durch den Geist über die Seele erfährt, denn der Geist ist es,
der heilt, über das Nervensystem und das Geistbewusstsein jeder Zelle.
Spirituelle
Heilbehandlungen
von Erkrankung, bei Stress,
bei Verletzungen der Seele
und des Körpers angewandt
werden, können alle Therapien
oder andere Menschen aus
den heilenden Zünften
unterstützen und
ergänzen.
Es ist nicht Aufgabe des spirituellen Heilers eine Anamnese bzw.
Diagnosen zu erstellen, sondern dieser wirkt auf Ebenen der Existenz, zu
denen andere Heilkundige nicht unbedingt bewusst einen Zugang haben müssen.
Der spirituelle Heiler
sieht
sich somit als ein Mittler aller
zwischen der Quelle, dem Ursprung
Heilenergie,die ich Gott nenne, die in
vielen
anderen Kulturen andere spezifische Namen
haben, und dem Hilfesuchenden. Sie sind
Überträger dieser Kraft, dieser
Informationen
und gleichzeitig sind sie in das Geschehen
voll und ganz eingebunden,denn auf den
feinsten Ebenen der Existenz gibt es
nur die Einheit, ist also der Heiler
von dem zu Heilenden
nicht getrennt.
Die Art und Weise wie ein Heiler mit der geistigen Welt in
Kontakt tritt, ist vollkommen individuell, wie er die universelle Heilenergie
übermittelt um die Selbstheilungskräfte der Hilfesuchenden mithilft zu
aktivieren ebenso.
Wichtig ist, und das kann nicht genug betont werden, dass der zu
Heilende den Glauben an die Selbstheilungskräfte stärkt und dass er ein
eigenverantwortliches, selbstbestimmtes und gottgegebenes Leben führen
kann.
Vieles seiner Gesundung liegt in ihm selbst und in der
göttlichen Vorsehung.
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